Pressetermin mit RegioConsult

Am 07. Juni lud die IZEDUL zum Pressetermin mit unserem Gutachter für Verkehr und Umwelt auf den Hof Werth ein.

Der Einladung folgten Journalisten der Frankfurter Allgemeinen, der TaunusZeitung und des Usinger Anzeigers. Herr Hahn von der RegioConsult führte in seiner Präsentation eine Reihe von Planungsfehlern und die Unverhältnismäßigkeit der Baumaßnahme vor Augen. Davon beeindruckt brachten alle drei Zeitungen dann auch ihre Artikel.

FAZ: Straßengegner haben Einspruchsfrist im Blick

Taunus Zeitung: Verkehrsbüro lässt an Umgehungsplänen kein gutes Haar

Usinger Anzeiger: Usingen macht alles kaputt

Die Pläne zur Nord-Ost-Umgehung

Nachdem am 23. Mai die Offenlegung der Planungsdaten offiziell beendet ist, möchten wir Ihnen weiterhin die Pläne zugänglich machen. Hier können Sie den Erläuterungsbericht und die Pläne der Teilabschnitte einsehen. Weitere Daten aus der Offenlegung finden Sie unter  Planungsdaten zur Nord-Ost-Umgehung . Sollte der UVP-Verbund eines Tages die Daten aus dem Internet nehmen, wenden Sie sich an uns.

Und bitte nicht vergessen: Am 25. Juni müssen alle Einwendungen im Regierungspräsidium eingetroffen sein.

Knotenpunkt West

Knotenpunkt West

Knotenpunkt Weilburger Straße

Knotenpunkt Weilburger Straße

Knotenpunkt Eschbacher Straße

Knotenpunkt Eschbacher Straße

Abschnitt Schlappmühler Pfad

Abschnitt Schlappmühler Pfad

Knotenpunkt Ost

Knotenpunkt Ost

Knotenpunkt Süd Wehrheimer Wald

Knotenpunkt Süd Wehrheimer Wald

Öffentliche Bekanntmachung des Regierungspräsidiums zur Offenlegung

Hier finden Sie den Text der Öffentlichen Bekanntmachung, der von der Bevölkerung weitestgehend unbemerkt in den Zeitungen, zwischen privaten Anzeigen, zu finden war.
Der Text beschreibt das Verfahren der Offenlegung, die Modalitäten der Einwendungen und die gesetzlichen Vorgaben, die zur Planfeststellung führen sollen.

Ebenso sind Öffnungszeiten und Adressen der Büros, in denen die Pläne eingesehen werden können, aufgeführt.

Offenlegung der Pläne ab dem 23. April

Das Regierungspräsidium kündigt die Offenlegung der Pläne zur Nord-Ost-Umgehung zum 23. April an.

Das Regierungspräsidium gab am 18. April den Termin für die Offenlegung bekannt. Hier lesen Sie den offiziellen Text. 

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Usinger Anzeiger.

Jeder, der das Straßenbauprojekt nicht befürworten kann, sollte auf die Offenlegung vorbereitet sein. Uns bleiben 4 Wochen zur Einsicht der Pläne und weitere 4 Wochen um die Einwendungen beim Regierungspräsidenten einzureichen. Wir werden die Argumente gegen das Mammutprojekt aufbereiten und jedem Bürger gerne zur Verfügung stellen.

Offenlegung der Pläne verzögert sich

Hessen Mobil muss nachliefern. 

Anders als ursprünglich vom Regierungspräsidium geplant, verzögert sich die Offenlegung der Planungsunterlagen für die Nord-Ost-Umgehung. Grund: Laut Regierungspräsidium in Darmstadt sind die von Hessen Mobil eingereichten Unterlagen noch nicht vollständig und müssen ergänzt werden. Man kann noch keinen präzisen Zeitpunkt für die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens nennen – dies hängt von der Vollständigkeit der Unterlagen ab.

HessenMobil übergibt die Planungsunterlagen zur NOU an den RP in Darmstadt

Rechtzeitig zum Jahresende stellt Hessen Mobil dem Regierungspräsidium die neuen Planungsunterlagen zur Verfügung.

Frau Dr. Triesch von der Planungsbehörde Hessen Mobil bittet den RP ein neues Anhörungsverfahren durchzuführen, da die Planunterlagen seit dem letzten Anhörungsverfahren im Jahre 2010 komplett neu erstellt wurden. Dies war wegen der Vielzahl von Einwendungen im letzten Verfahren notwendig geworden.

Damit erwarten wir in der nächsten Zeit die Offenlegung der Unterlagen. Dann wird jeder Bürger die Möglichkeit der Einsicht in die Planung haben. Jeder Betroffene sollte dann seine individuelle Einwendung an den RP schreiben. Offenlegung und Einwendungsfrist sind zeitlich begrenzt und werden rechtzeitig publiziert.

IZEDUL wird Sie zeitnah informieren und auch bei der Formulierung der individuellen Einwendung behilflich sein.

Impressionen von der Trassenbegehung

IZEDUL informierte Bürger über den Verlauf der Trasse und die zu erwartenden Umweltschäden.

Zahlreiche Bürger, Politiker und Mitglieder von Verbänden kamen am 8. September zur Info-Veranstaltung der IZEDUL. Die Presse berichtete ausführlich (siehe unseren Pressespiegel). Hier zeigen wir ein paar Impressionen von der Veranstaltung.

B275 in Usingen wird für LKW über 3,5 t gesperrt.

Die Orts­durch­fahrt Usin­gen auf der B 275 wird bald für schwe­re Lkw kom­plett ge­sperrt.

Wie Bürg­er­meis­ter Stef­fen Wer­nard ge­stern mit­teil­te, wird die Be­gren­zung von 7,5 Ton­nen für die Kreuz­gas­se und die Neu­tors­tra­ße wei­ter auf 3,5 Ton­nen re­du­ziert. Last­wa­gen aus Rich­tung Os­ten und Sü­den so­wohl auf der B 275 und der B 456 mit Fahr­ziel Bad Schwal­bach (Merz­hau­sen) müs­sen dann die In­nens­tadt süd­lich um­ge­hen und die Süd­tan­gen­te befahren. Nur der Lie­fer­ver­kehr darf durch. Das Ver­bot wird wirk­sam, sobald die Schil­der montiert sind. Siehe auch den Artikel im Usinger Anzeiger in unseren Pressespiegel.

Die Sperrung der B275 für große LKW in Usingen ist ein weiterer Schritt zur Entlastung der Innenstadt und damit wird die Rechtfertigung für die NOU wieder etwas „dünner“.

Wunschdenken und Ignoranz

Kürzlich konnte man in einem Artikel zum Thema Nord-Ost-Umgehung ein Zitat des FWG-Fraktionsvorsitzenden Konieczny lesen: „Ich streite mich nicht um die Frage, um exakt wie viel Prozent Usingen vom Verkehr entlastet wird. Wichtig ist, dass ein Großteil des Verkehrs aus der Stadt genommen wird.“
Es ist Wunschdenken, wenn Herr Konieczny glaubt, die Nord-Ost-Umgehung würde einen Großteil des Verkehrs aus Usingen nehmen. Der größte Anteil ist immer noch der Ziel- Und Quellverkehr und das besonders nach der Eröffnung des Einkaufszentrums am Neuen Marktplatz. Auch Schulen, wie die CWS mit rund 1200 Schülern und Lehrern und die (verbliebenen) Geschäfte leisten ihren Beitrag zum Innenstadtverkehr. Nachdem in der neuen Planung die Frankfurter Straße offen bleibt, wird auch der Verkehr über diese Straße nicht auf die Umgehung verlagert werden können.
Es ist Ignoranz, wenn Herr Konieczny sich nicht mit Andersdenkenden streiten will und um den besten Kompromiss bemüht.
Ist es nicht auch Ignoranz wenn Usinger Politiker seit mehr als 30 Jahren auf die Ringstraße um Usingen bestehen, obwohl HessenMobil als Planungsbehörde diese Variante der Nord-Ost-Umgehung als die für die Umwelt schädlichste Möglichkeit der Verkehrsentlastung Usingens klassifiziert?
Es ist Zeit zum Umdenken. Die verbliebenen Flächen der Usinger Landschaft dürfen nicht für eine umstrittene Trasse versiegelt werden. Und wo haben Usinger Politiker einen „Plan B“? Hat man schon einmal darüber nachgedacht was zu tun ist, wenn die Nord-Ost-Umgehung nicht zu verwirklichen ist?

Probebohrungen entlang der Trasse

Holzpflöcke markieren die Probebohrungen

Auf dem Gebiet der geplanten Trasse der Nord-Ost-Umgehung rund um Usingen findet der Naturfreund hin und wieder einen Holzpflock, dessen Bedeutung sich nicht gleich erschließt. Der Holzpflock markiert die Stelle, an der im Auftrag von HessenMobil eine Probebohrung durchgeführt wurde. Die Hessische Landgesellschaft mbH koordiniert die Bohrungen und beauftragt weitere Firmen zur Durchführung. Insgesamt 97 Probebohrungen sind auf der Trasse geplant. Die Bohrfirmen sind allerdings in ganz Hessen aktiv und so bestätigte auch ein Sprecher der Hessischen Landgesellschaft, dass es eine Weile dauern wird, bis die Bohrungen abgeschlossen sind. Der Erholungssuchende, der in der schönen Usinger Landschaft einen Pflock findet, kann sich schon einmal ein Bild davon machen, wie es wohl aussieht, wenn an dieser Stelle der Verkehr rollt.