Am 14. März, einem Tag vor der Kommunalwahl, wird die neueste Version des Flugblattes mit dem Usinger Anzeiger und Usinger Anzeigenblatt an ca. 7000 Haushalte verteilt.
Sehen Sie hier die komplette Ansicht: Flyer 2026
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Auch in den etablierten Parteien gibt es inzwischen Stimmen, die die Nordostumgehung als nicht mehr realisierbar betrachten. Dies liegt sicher auch an der Finanzierbarkeit und Bedenken zum Klimawandel und Umweltschutz. Außerdem hat sich die Wirksamkeit der geplanten Trasse zu Gunsten einer Lösung im Süd-Westen verschoben. Im Laufe der langen Planungszeit der NOU wurden die Südtangente und die Heisterbachstraße gebaut – beide Verkehrswege schließen die Industriegebiete in Usingen und Neu-Anspach optimal an. Auch die Innenstadtverdichtung und der Bau des Gewerbegebietes in der Innenstadt Usingens hat das Verhältnis zwischen Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr geändert. Die Planungen der Nordostumgehung basieren aber immer noch auf den Verkehrsverhältnissen von vor 15 Jahren – höchste Zeit umzudenken.
Lesen Sie dazu einen Presseartikel der Usinger FDP sowie Leserbriefe von Doris Warlich und Dr. Kunibert Schmidt.
Lesen Sie dazu den Artikel in den lokalen Zeitungen in unserem Pressespiegel .

Nach unserem Informationsabend beschimpfte Herr Wernard die IZEDUL und behauptete im Stadtparlament, die Interessengemeinschaft würde Lügen und Märchen verbreiten.
Der Besuch in Wiesbaden brachte aber keine anderen als die von uns veröffentlichten Informationen – im Gegenteil. Der von Herrn Wernard auf Anfrage der AfD im Stadtparlament genannte Erörterungstermin im Sommer 2025 entsprach wohl mehr seinem Wunschdenken. Siehe hierzu den Artikel des Verkehrsministeriums vom 04.02.2025 .
Aussage des Bürgermeisters Wernard im Januar 2023:
„Ende des ersten Quartals wird der Erörterungstermin stattfinden“
Fakt: Bis heute wurden die 250 Einwendungen der Bürger und Verbände von Hessen Mobil noch nicht beantwortet. Das wird auch nicht so schnell geschehen, denn die Planung muss verändert und damit neu veröffentlicht werden.
Frage: Warum reden Usinger Politiker die Situation um das feststeckende Planfeststellungsverfahren immer wieder schön, statt sich um Alternativen zu kümmern?
BM Wernard behauptet in der Stadtverordnetenversammlung am 10.02.2025: „Der Erdmassenüberschuss, der durch den 19m tiefen Graben im Osten der geplanten Nordostumgehung anfallen würde, besteht aus gutem Mutterboden und kann auf die umliegenden Felder verteilt werden.“
Fakt: Der Aushub von mehreren tausend m³ besteht aus Faulschiefer und Grauwacke, mit der man im Mittelalter die Stadtmauer gebaut hat. Die Landwirte in der Umgebung wissen nichts von dem Vorhaben und sind entsprechend empört.
Aussage: Bürgermeister Wernard behauptet in einem Presseartikel vom 12.02.2025: „Die Planung (der Nordostumgehung) war noch nie so weit in Bezug auf den Planfeststellungsbeschluss.“
Fakt: Die beiden vorangegangenen Planungsvarianten kamen sogar bis zum Erörterungstermin, bevor sie verworfen wurden. Die jetzige Planung hat noch nicht einmal den Erörterungstermin erreicht. Dieser wird erst im Jahr 2026 erwartet.


Aussage: Auf Instagram berichtet die Stadt Usingen über den Stand des Planfeststellungsverfahrens zur Nordostumgehung. Dazu bedient sie sich zur Illustration eines Bildes aus dem Ausland.
Fakt: Es gibt in Usingen keine mehrspurigen Staus auf Straßen mit gelb-roten Schildern zur Geschwindigkeitsbegrenzung.
Frage: Wie wäre es, wenn man sich in Usingen an die Tatsachen hielte, keine Horrorszenarien aufzeigen und sich mit der Alternative zur Nordostumgehung beschäftigen würde?
Insgesamt sind es 13 Schritte von der Beantragung bis zum Bau, die ein Straßenbauprojekt zu durchlaufen hat. Das Planfeststellungsverfahren für die Nordostumgehung befindet sich zur Zeit bei Schritt 6 von 13. Die von Politikern immer wieder angekündigte schnelle Verwirklichung der Nordostumgehung wird damit unglaubwürdig.
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