HessenMobil übergibt die Planungsunterlagen zur NOU an den RP in Darmstadt

Rechtzeitig zum Jahresende stellt Hessen Mobil dem Regierungspräsidium die neuen Planungsunterlagen zur Verfügung.

Frau Dr. Triesch von der Planungsbehörde Hessen Mobil bittet den RP ein neues Anhörungsverfahren durchzuführen, da die Planunterlagen seit dem letzten Anhörungsverfahren im Jahre 2010 komplett neu erstellt wurden. Dies war wegen der Vielzahl von Einwendungen im letzten Verfahren notwendig geworden.

Damit erwarten wir in der nächsten Zeit die Offenlegung der Unterlagen. Dann wird jeder Bürger die Möglichkeit der Einsicht in die Planung haben. Jeder Betroffene sollte dann seine individuelle Einwendung an den RP schreiben. Offenlegung und Einwendungsfrist sind zeitlich begrenzt und werden rechtzeitig publiziert.

IZEDUL wird Sie zeitnah informieren und auch bei der Formulierung der individuellen Einwendung behilflich sein.

Impressionen von der Trassenbegehung

IZEDUL informierte Bürger über den Verlauf der Trasse und die zu erwartenden Umweltschäden.

Zahlreiche Bürger, Politiker und Mitglieder von Verbänden kamen am 8. September zur Info-Veranstaltung der IZEDUL. Die Presse berichtete ausführlich (siehe unseren Pressespiegel). Hier zeigen wir ein paar Impressionen von der Veranstaltung.

Trassenbegehung am 08.09.2017

Ertappt

Nach der Trassenbegehung der IZEDUL kommt es zu Diskussionen – leider nicht immer mit guten Argumenten.

Dr. Valerie Wilms

Eine Usinger Zeitung schreibt: „Es gibt frischen Wind für die Gegner der NOU – Gegenwind.“ Dazu muss man wissen: Die Winde sind die des SPD-Fraktionsvorsitzenden Herrn Tillig aus Grävenwiesbach und des FWG-Vorsitzenden Konieczny aus Usingen. Herr Tillig verballhornt den Namen der IZEDUL mit dem Namen einer Comic-Figur und Herr Konieczny bezeichnet Frau Dr. Wilms, ein langjähriges Mitglied des Bundestages und Verkehrsausschusses, als „ausgemustert“ – Ugida lässt grüßen.

Zu den Anfeindungen erwidert Frau Dr. Wilms: „…solche Äußerungen kommen im politischen Geschäft leider vor, insbesondere dann, wenn die andere Seite ertappt worden ist. Wie ich schon bei Ihnen in Usingen gesagt habe, ist entscheidend: wer 30 Jahre plant und immer noch keine gemeinschaftlich getragene Lösung zustande gebracht hat, zeigt, dass es die angestrebte Umgehung nun wirklich nicht braucht.

Siehe auch den Presseartikel: „Dann wird das Ding auch nicht gebraucht“.

Alles Lügen oder was ?

Bürgermeister Wernard spricht von „Lügen“

Anlässlich der Stadtverordnetenversammlung am Montag, den 25. September hat unser Bürgermeister Wernard im Rahmen seiner Stellungnahme zum aktuellen Stand der Planung in Sachen Nord-Ost-Umgehung die Argumente der Interessengemeinschaft IZEDUL coram publico als Lügen bezeichnet. Die Interessengemeinschaft würde fortlaufend falsche Sachverhalte darstellen. Er sei nun froh, dass sich HessenMobil aktuell klar zum Stand der Planungen in der Presse geäußert habe.
Unglaublich, da gibt es seit der Gründung der IZEDUL im Jahre 1984 eine Gruppe von „Lügnern“ und der Bürgermeister, der ja ein Interesse an der Wahrheit haben sollte, tut nichts dagegen. Er nimmt aber auch keine Gelegenheit zur Richtigstellung der „falschen Sachverhalte“ wahr. So ist er nicht auf der Trassenbegehung der IZEDUL erschienen, wo er doch mit Frau Dr. Wilms, einer hochkarätigen Verkehrsexpertin, alle diese „Lügen“ hätte korrigieren können. Selbst auf einen Offenen Brief der IZEDUL im Jahre 2014, verbunden mit einer Einladung zum Dialog, hat er bis heute nicht geantwortet.
Hat er Angst, dass an den Lügen doch etwas Wahres sein könnte? Ist es ihm lästig, wenn seine Prognosen zum Baubeginn der Nord-Ost-Umgehung immer wieder überholt wurden? Ist es ihm peinlich, damals die versäumte Anmeldung der Planung im Bundesverkehrswegeplan 2016 nicht bemerkt zu haben, obwohl er “wie eine Schmeißfliege” dahinter her sein wollte und über das Versäumnis rechtzeitig auf der Webseite der IZEDUL berichtet wurde, lange bevor er es merkte? Warum informiert er sich nicht über die Alternativen und lässt seinen gesunden Menschenverstand entscheiden? Schade, jetzt hat er die Gelegenheit der Trassenbegehung verpasst. Aber man sollte nicht aufgeben. Sicher findet er doch noch eine Gelegenheit zur Kommunikation mit der IZEDUL.

Das Thema Nord-Ost-Umgehung bei der Wahl zum Bundestag

Kandidaten des Wahlkreis 196 Hochtaunus äußern sich zur Nord-Ost-Umgehung.

Als einziger Kandidat für den Bundestag spricht sich Wolfgang Schmitt für die von IZEDUL geforderte Alternative aus. Herr Schmitt war auch bei unserer Trassenbegehung anwesend und hat sich umfassend informiert. In einem Interview mit dem Usinger Anzeiger bemerkt er:

„Der ÖPNV-Ausbau hat oberste Priorität. Ich bin gegen die Nord-Ost-Umgehung. Zur Entlastung Usingens gibt es eine kostengünstigere Alternative im Westen der Stadt“.

Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Frau Dr.Wilms für Planungswerkstatt

Die Trassenbegehung bringt neue Ideen in die Diskussion um die Nord-Ost-Umgehung

Hier ein Auszug aus einem Presseartikel:

„Bun­des­po­li­ti­ke­rin Wilms zeig­te sich be­stens vor­be­rei­tet auf den Be­such in Usin­gen und schätz­te die Si­tua­ti­on wie folgt ein: „Wenn man nach mehr als 30 Jah­ren kei­ne ver­nünf­ti­ge Ver­kehrs­pla­nung hin­be­kom­men hat, dann knis­tert es im Ge­bälk und man braucht kei­ne Nord-Ost-Um­ge­hung mehr zu bau­en. Den­ken Sie an ein In­stru­men­ta­ri­um wie ei­ne Pla­nungs­werks­tatt nach“, riet die re­so­lu­te Grü­nen-Po­li­ti­ke­rin. „Dann kön­nen Sie sich als IZE­DUL viel brei­ter auf­stel­len und ei­ne mit den Bürg­ern ge­mein­sam ge­tra­ge­ne Lö­sung fin­den.“ Ei­ne Lö­sung für die Ent­la­stung der In­nens­tadt, die über die Heis­ter­bach­stra­ße, Süd­tan­gen­te und den „Lü­cken­schluss West“ füh­ren könn­te.“

Info-Mappe zur Trassenbegehung

Anlässlich der Trassenbegehung am 08.09.2017 hat IZEDUL eine Info-Mappe herausgegeben, die Sie herunterladen können.

Klicken Sie auf das Bild um die Datei zu laden. Haben Sie bitte etwas Geduld. Die Mappe ist umfangreich und das Herunterladen kann eine Weile dauern.

IZEDUL – Der Film

Die Trasse der Nord-Ost-Umgehung wurde zum ersten Mal von oben aufgenommen.

Anlässlich der Trassenbegehung wurde der Verlauf der Trasse aus der Luft gefilmt. Klicken Sie auf das Bild zum Laden des Films.

B275 in Usingen wird für LKW über 3,5 t gesperrt.

Die Orts­durch­fahrt Usin­gen auf der B 275 wird bald für schwe­re Lkw kom­plett ge­sperrt.

Wie Bürg­er­meis­ter Stef­fen Wer­nard ge­stern mit­teil­te, wird die Be­gren­zung von 7,5 Ton­nen für die Kreuz­gas­se und die Neu­tors­tra­ße wei­ter auf 3,5 Ton­nen re­du­ziert. Last­wa­gen aus Rich­tung Os­ten und Sü­den so­wohl auf der B 275 und der B 456 mit Fahr­ziel Bad Schwal­bach (Merz­hau­sen) müs­sen dann die In­nens­tadt süd­lich um­ge­hen und die Süd­tan­gen­te befahren. Nur der Lie­fer­ver­kehr darf durch. Das Ver­bot wird wirk­sam, sobald die Schil­der montiert sind. Siehe auch den Artikel im Usinger Anzeiger in unseren Pressespiegel.

Die Sperrung der B275 für große LKW in Usingen ist ein weiterer Schritt zur Entlastung der Innenstadt und damit wird die Rechtfertigung für die NOU wieder etwas „dünner“.