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Immer mehr Stimmen in Usingen wenden sich gegen die Nordostumgehung.

Zum ersten Mal wenden sich im kommunalen Wahlkampf zwei politische Parteien in Usingen gegen die Nordostumgehung und setzen sich für eine Alternative zur Verkehrsentlastung Usingens ein.

Auch in den etablierten Parteien gibt es inzwischen Stimmen, die die Nordwestumgehung als nicht mehr realisierbar betrachten. Dies liegt sicher auch an der Finanzierbarkeit und Bedenken zum Klimawandel und Umweltschutz. Ausserdem hat sich die Wirksamkeit der geplanten Trasse zu Gunsten einer Lösung im Süd-Westen verschoben. Im Laufe der langen Planungszeit der NOU wurde die Südtangente und die Heisterbachstraße gebaut – beide Verkehrswege schließen die Industriegebiete in Usingen und Neu-Anspach optimal an. Auch die Innenstadtverdichtung und der Bau des Gewerbegebietes in der Innenstadt Usingens hat das Verhältnis zwischen Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr geändert. Die Planungen der Nordostumgehung basieren aber immer noch auf den Verkehrsverhältnissen von vor 15 Jahren – höchste Zeit umzudenken.

Lesen Sie dazu einen Presseartikel der Usinger FDP sowie Leserbriefe von Doris Warlich und Dr. Kunibert Schmidt.

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