Wie der Izedul-Vorstand bereits im Juni während des Besuchs bei Hessen Mobil erfahren hat, wurde die Planung der derzeitigen Variante der Nordostumgehung gekippt. Eine Neuplanung unter Berücksichtigung möglicher Alternativen ist notwendig geworden.
Eine Offenlegung der neuen Planung mit anschließender Möglichkeit der Einwendung von Bürgern und Verbanden wird nicht vor vier Jahren erwartet. Erst nach der neuen Bearbeitung der Einwendungen durch Hessen Mobil kann das Regierungspräsidium einen neuen Erörterungstermin ansetzen. Der wird realistischerweise erst weit nach 2030 stattfinden.
Im Usinger Stadtparlament wurde das Thema Umgehung heiß diskutiert. Usinger Politiker, die sich seit 42 Jahren für die Nordostumgehung eingesetzt haben, fordern nun den Hessentag nach Usingen zu holen, um Förderungen von Infrastrukturmaßnahmen durch das Land Hessen zu erhalten. Sie vergessen aber, dass es sich bei der Nordostumgehung oder deren Variante um Bundesstraßen handelt – der Bund wird sich bei seinen Planungen wohl wenig vom Hessentagg beeindrucken lassen.
Siehe die Zeitungsartikel zum Thema: Hessentag als Infrastrukturmotor und FDP sieht vorliegende Variante der Nordostumgehung kritisch.