Die Trassen im Vergleich

Zur Zeit wird die Trasse der Nord-Ost-Umgehung entsprechend der roten Route neu geplant. Vorgesehen sind 7 Brücken, 2 Talbrücken und 3 Kreisverkehre auf einer Gesamtstrecke von über 5 Kilometern. Ein überdimensionales Projekt, für das die Natur großflächig zerstört werden muß.

Zur Entlastung Usingens braucht es statt einer Ringstraße durch die Usinger Landschaft nur eine Querverbindung zwischen der Weilburger Straße (B456) und der B275 (cyan). Der von der IZEDUL propagierte Lückenschluß West entspricht im Trassenverlauf der offiziellen Planung, beschränkt sich aber nur auf diesen einen Teilabschnitt. Damit kann der Nord-Süd-Fernverkehr von der Innenstadt ferngehalten werden.

Es sei darauf hingewiesen, daß die geplanten Baumaßnahmen nur einen Effekt für den Fernverkehr haben, dieser macht aber in der Innenstadt nur 30% der Fahrzeuge aus. Der Rest sind Fahrten mit Start und Ziel innerhalb der Stadt. Eine Umgehung bringt hiergegen logischerweise nichts. Um diesen Verkehr zu vermindern, wäre vielmehr eine intelligente Innenstadtplanung nötig. Statt dessen wird das im Bau befindliche Einkaufszentrum am Neuen Markt die Situation noch verschärfen.

Planungsalternativen

Hier die beiden Varianten im Vergleich. Rot ist die offizielle Planung, cyan der von der Interessengemeinschaft vorgeschlagene Lückenschluß West. Klicken Sie auf die Flaggen für Details an dieser Stelle.

 

Überregionale Verkehrsflüsse

Der Bauabschnitt 4 der Heisterbachstraße ist inzwischen fertig gestellt und schafft eine Verbindung in Richtung Frankfurt. Zusammen mit dem Lückenschluß West bildet sich ein überregionales Straßennetz (blau), das nicht durch die Innenstadt führt. Weiter fordern wir die Öffnung der Brandholztrasse, die ein Teil des Nord-Süd-Verkehrs aufnehmen und damit Hausen-Arnsbach und Usingen vom Durchgangsverkehr entlasten kann.